Bali

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Wie versprochen sind hier einige Tipps und Tricks, wie man Geld und Nerven spart.

1.)  Roller mieten:

die beste Möglichkeit der Fortbewegung ist natürlich ein fahrbarer Untersatz! Wenn ihr euch zutraut bei dem chaotischen Verkehr, könnt ihr euch einen Roller mieten. Aber immer sehr vorsichtig sein…ich habe es mir nicht zugetraut. Am besten ist es auch mit einem Navi unterwegs zu sein, weil es so gut wie keine Schilder gibt. Die Hauptorte könnt ihr ohne Probleme finden, aber wenn ihr zu euren Hotel gelangen wollt wird es schon sehr schwierig.

2) Eigenen Fahrer vom Hotel nutzten:

falls ihr euch es nicht zutraut, dann würde ich euch empfehlen an einem Ort zu bleiben und eine Tour zu buchen. Jedes Hotel hat einen eigenen Fahrer und die Preise sind bekannt, somit habt ihr auch da keine Probleme. Selbst hier könnt ihr versuchen den Preis etwas runterzuhandeln. Gerade in der Hochsaison werden die Preise ganz schön angehoben.

3.) „Uber“ oder „Grab“ nutzten:

falls ihr durch Bali reisen und nicht unbedingt an einem Ort bleiben wollt, dann könnt ihr immer noch einen Fahrer über „Uber“ oder „Grab“ buchen. Hierzu wäre es natürlich ganz gut, wenn ihr eine Sim Karte mit einer balinesischen Nummer besitzt. Ihr habt zwar überall WLAN, aber falls der Fahrer deinen Ort nicht findet, ruft er dich an. VORSICHT…bleibt hartnäckig, wenn der Fahrer euch eine Tour anbietet! Die sind meistens überteuert, gerade wenn man in Bali vorher noch nicht gewesen ist und die lokalen Preise nicht kennt, wird viel Geld los.

4.) Sich über die lokalen Preise zu informieren:

sprecht mit Einheimischen oder mit anderen Backpackern…einige können die reichlich gute Tipps geben. Gerade Backpacker sind mehr vertrauensvoll und hatten wahrscheinlich auch schon mal schlechte Erfahrungen gesammelt. Ihr könnt euch austauschen und mehr Informationen einholen.

5.) Verkäuferfalle:

selbst hier, bleibt hart…die meisten erzählen dir eine emotionale Geschichte um Mitleid zu erwecken, damit ihr was kauft. Ich habe selbst ein gutes Herz und gebe mehr, wenn ich dabei ein gutes Gefühl verspüre. Wenn man aber mit allen Mitteln und Wegen versucht Touristen das Geld aus der Tasche zu holen, kann ich nicht mehr nachvollziehen.  Und meidet kleine Shops, dort sind die Preise nicht ausgeschildert und werden ganz hoch angesetzt…wenn ihr aber im handeln gut seit, dann Attacke 😉

6.) Nebensaison:

wenn ihr noch mehr sparen wollt, fliegt zur Nebensaison (November- Februar, der Oktober zählt als eine Übergangszeit von der Trocken- zur Regenzeit. Soll wohl auch der heißeste Monat sein). Wir waren im Oktober in Bali und hatten von Regen bis Sonne alles dabei. Sehr hohe Luftfeuchtigkeit und es war unglaublich heiß *haha*. Nichtdestotrotz waren weniger Touristen und somit hatten wir um die Mittagszeit die Strände fast für uns. Die Strände füllten sich erst gegen 4/5pm.

7.) Meidet Touristenattraktionen: 

ganz egal, ob ihr einen Tempel oder einen Affenwald besichtigt, überall wird Eintritt verlangt. Manche Tempel sind sehr schön und es lohnt sich auch der Eintritt, zum Beispiel der „Pura Tanah Lot“ für den Sonnenuntergang. Für mich war „Uluwatu Tempel“ nicht sehenswert und viel zu überlaufen. Auch hier könnt ihr  viele Einheimische um Tipps fragen um Orte zu sehen, fernab vom Tourismus.

8.) Als Fußgänger unterwegs….:

Als Fußgänger hast du vielerorts in Bali keine Chance, selbst die Fußgängerwege werden von Rollerfahrern genutzt. Abenteuerlich wird es, wenn ma die Straßenseite überqueren möchte…Wir standen locker 15min und hofften, das eine Lücke frei wird–vergeblich. Keiner bleibt stehen und lässt dich über die Straße. Uns wurde dann erzählt, man müsse einfach los laufen, es wird schon angehalten…eine sehr gefährliche Angelegenheit *haha*.

9.) Essen:

Bali hat eine Vielzahl von verschiedenen Gerichten, die super lecker  und super scharf sind. Seit vorsichtig, unser Magen ist nicht gewohnt so viel scharfes zu essen. Somit ist die Gefahr auch sehr hoch, krank zu werden. Obwohl ich sehr oft scharf esse, hat es mich locker 2 Tage umgehauen.

10.) hört auf euer Bauchgefühl…:

mein letzter Tipp an euch…hört auf euer Bachgefühl…wenn euch irgendwas nicht richtig erscheint, macht es nicht. Manche denken von euch…“das ist doch klar“…doch im Urlaub ist man oft  sehr geblendet. Immer schön aufpassen und dein Urlaub wird nicht ein Desaster 🙂

 

Das war bis jetzt im Groben und Ganzen alles. Falls ihr doch noch Fragen aufkommen, könnt ihr mir gerne schreiben.

 

Love and kisses

Eure Lena 🙂

 

Bali – Die nackte Wahrheit!

Ich hatte mich auf Bali sehr gefreut! Ich hörte nur positives über Bali…wunderschöne Strände, eine unglaubliche Naturvielfalt, freundliche Balinesen  (die ständig lächeln) und gutes Wetter.

….Das es zum Teil ein Desaster wurde, konnten wir vorher nicht ahnen…

Aber wie immer von Anfang an…

Das Flugzeug landete, ich war ganz schön aufgeregt, denn ich sah meinen besten Freund über einem Jahr nicht.  Als wir uns endlich wieder sahen, war die Freude natürlich ziemlich groß.  Wir wurden vom Flughafen abgeholt und zu unserem Hotel, in Denpasar gebracht. Auf der 45minütigen Fahrt konnten wir schon mal den ersten Eindruck von Bali bilden–überall Müllberge, bettelnde Kinder und ein fürchterlicher Straßenverkehr (das hier noch keiner einen Unfall gebaut hat…ich glaube Verkehrsregeln gibt es dort nicht). Eins war mir definitiv klar, selbständig fahren könnte ich hier nicht.
Normalerweise habe ich gar keine Probleme, neue Orte zu Fuß zu erkunden…Aber in Bali war es leider nicht möglich. Es gibt in Bali keine wirklichen Fußwege und wenn man doch welche findet, werden diese selbst von den Rollerfahren genutzt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Menschen in Bali mit dem Roller unterwegs sind. Damit der Straßenverkehr etwas funktioniert, hupen die Autofahrer wenn diese überholen oder bei jeder Kurve.

Nunja, da wir keinen Fahrbaren Untersatz hatten, brauchten wir einen Fahrer… Uns war es klar, das wir nicht die ganze Zeit an einem Ort bleiben, somit machten wir uns Gedanken, was wir die ersten paar Tage sehen wollten. Unser Hotel, hatte einen eigenen Fahrer und mit ihm machten wir eine kleine Tour aus (ca.3h). Der Preis war auch von Anfang an klar, somit hatten wir keine Probleme. Ich war natürlich ganz schön neugierig und fragte ihn Löcher in den Bauch, der Fahrer war ganz nett und konnte gut englisch sprechen. Somit war es sehr einfach zu kommunizieren.  Die Tour war eine typische Touri-Fahrt, überall mussteste Eintritt bezahlen und es waren eindeutig  zu viele Menschen *haha*.

Hier sammelten wir unsere erste schlechte Erfahrung…

Wir wollten uns einen Affenwald anschauen, dieser sollte zwar nicht so schön sein, als der in „Ubud“, aber ist ja nicht schlimm….durch den „Wald“ wurden wir von einem Guide geführt. Wir dachten uns dabei nichts, weil am Eingang uns mitgeteilt wurde, dass „die Affen aggressiv sind und Gegenstände stehlen“. Somit hatten wir nicht weiter nachgefragt. Sie erklärte uns viel und erzählte, dass wir ihre ersten Kunden seien. Sie hätte wohl schon über 3 Tagen auf die Nummer gewartet um arbeiten zu können…Nachdem die Tour zu Ende war, meinte sie…das jeder Guide einen kleinen Shop hätte, in den wir unbedingt reinschauen sollten. Wir wollten nicht unhöflich sein, also gingen wir mit und schauten uns einfach mal um…Da machte die Dame, die Tür hinter uns zu und meinte, „die Affen würden sonst was stehlen“. Wir schauten uns um und wollten nichts kaufen, doch sie blieb hartnäckig. Bot ständig etwas an, mein bester Freund hat schon fünf mal „nein“ zu ihr gesagt und sie versuchte es immer weiter. Dann erzählte sie ihre Geschichte und versuchte Mitleid zu erwecken…Mein bester Freund blieb hart und ich wurde leider weich und kaufte doch etwas. Ich wollte mir sowieso ein Shirt in Bali kaufen, aber nicht auf diesem Wege.

Leider war es nicht die einzige Begegnung, ganz egal an welchen Laden man vorbei lief, ständig wurde man angesprochen, ob man was kaufen möchte. Am Anfang war es noch ganz ok, aber auf Dauer wurde man echt müde ständig „nein“ sagen zu müssen.

Wenn man doch einen Laden  betrat, wurde man sofort umzingelt von Verkäufern. Auch wenn, man einfach sich nur umsehen wollte. Diese kamen einem so nah, dass wir uns bedrängt fühlten und den Laden sofort wieder verlassen hatten.

 

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Unsere nächster Ort war  „Jimbaran“. Tja, aber wie kommen wir dort hin? In Australien machte ich gute Erfahrungen mit „Uber“, es war immer viel günstiger als Taxis und ein nettes Gespräch war auch immer drin. Supi, also buchte ich einfach einen Fahrer…und los geht´s.  Der Fahrer holte uns ab, gut…, das klappte schon mal. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft fragte er uns, im gebrochenem Englisch, ob wir ihn für eine Tour buchen wollen. Ich erklärte ihm, was wir vorhätten, er verstand aber kein Wort. Er entschuldigte sich für sein schlechtes Englisch, tippte die selbe Frage in seinen „Google Übersetzer“ ein und reichte mir sein Telefon.  Das war schon etwas niedlich und er war an sich ganz nett. So entschieden wir, ihn als unseren Fahrer zu buchen und tauschten Nummern. Um den Preis und die Strecke, war ganz einfach mit ihm zu verhandeln, sein Motto war immer „You happy, i´m happy“. *lach*

 

Leider konnten wir ihn nicht lange als unseren Fahrer nutzten, denn die Anfahrtstrecken waren zu weit für ihn.

Somit brauchten wir wieder einen neuen Fahrer…unser nächstes Ziel war der „Uluwatu Tempel“. Wir buchten wieder über „Uber“ einen Fahrer…und los ginge es.  Der Fahrer sprach gutes English, somit hatten wir auch diesmal keine Probleme. Er fragte, ob er auf uns warten soll, wenn wir den Tempel besichtigen. (in Bali ist es ganz normal, dass ein Fahrer auf einen wartet und ist meistens auch im Preis inbegriffen.) Wir machten einen Preis aus, der ziemlich günstig war (das er uns dort nur anfüttern wollte, wussten wir bis dahin nicht). Die Tempel Tour gefiel mir ganz und gar nicht, es war eine typische Touristen Attraktion… ich war schon leicht überfordert von so vielen Menschen…Nach der Tour, kauften wir uns noch Karten für den „Kechak-Tanz“. Der an sich ganz schön war, selbst dort wurde man fast überrannt. Ich war eigentlich ganz froh, wenn dieser Tag vorbei war *lach*. Der Fahrer brachte uns zurück in unsere Hotel und gab uns seine Visitenkarte. Er wurde dann unser neuer Fahrer…. Am Anfang verlief alles ganz geschmeidig… wenn er uns an neue Orte gefahren hat, habe ich vorher mit „Uber“ die Preise gecheckt. Soweit so gut….unser Trip in Bali neigte sich dem Ende und wir wollten auf den Inseln die letzte Woche genießen, bevor ich mich von meinem besten Freund wieder verabschieden müsste… Ich frug den Fahrer, ob er denn eine gute Fähre kennt, wo man ohne Probleme zu den Inseln käme…Natürlich wusste er es und brachte uns hin. Was wir aber nicht wussten, dass wir viel zu viel bezahlten!

Für den nächsten Tag, machten wir uns doch noch mit ihm eine kleine Tour aus…Obwohl es ein regnerischer Tag war, hatten wir ziemlich Glück, wenn wir uns was anschauen wollten, das es genau in diesem Moment nicht geregnet hat. Für den Weg zum Wasserfall, wurde uns ein Guide gestellt…den wir eigentlich nicht brauchten, auch das war von ihm geplant…Als der Tag vorbei war, sprachen wir über den Preis und auch hier wusste er auch ganz genau, welche Knöpfe er drehen musste… Er nannte uns einen Preis und meinte, dass es normalerweise teurer ist, er uns aber ein Sonderangebot macht, weil wir ja jetzt Freunde sind…

An unseren letzten Tag wollten wir den „Mt Batur“ für den Sonnenaufgang besteigen, er bot uns an, sich um die Tour zu kümmern.  Wir sagten zu und waren schon ziemlich aufgeregt. Leider kam er viel zu spät und wir hatten keine Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, was in den Preis inbegriffen war. Auch für das komplett Packet, zahlten wir wieder viel zu viel…Ich hatte schon ein komisches Gefühl und dachte mir, das irgendwas hier schief läuft. Diesmal hat mich mein Bachgefühl nicht enttäuscht…

Der Fahrer wartete auf uns und wir bestiegen im dunklen den aktiven Vulkan…in dieser Zeit hatte ich die Sorgen für kurze Zeit vergessen…

Als wir dann wieder unten ankamen, brachte er uns auf den Weg in unser Hotel…wir waren ziemlich müde und wollten einfach den letzten Tag in Bali gemütlich ausklingen lassen. Als er uns absetzte, verabschiedeten wir uns…er meine dann richtig frech „und bezahlen wollt ihr mich dann beim nächsten mal?“ Ich diskutierte mit ihm darüber, dass wir ihn nicht noch zusätzlich bezahlen würden, denn es sollte alles in den Preis inbegriffen sein. Er wurde sauer und meinte wieder, dass es normalerweise mehr kosten würde. Da wir plötzlich keine Freunde mehr, ich hatte es satt mit ihm zu diskutieren…gab ihm Geld und war froh, dass er dann weg war.

Ich war traurig, frustriert und wollte das Land einfach nur noch verlassen…

 

Durch den „Gunung Agung“ Vulkan, der momentan brodelt…ist der Tourismus um mehr als 30% runter gegangen…Und mir ist auch bewusst, dass die meisten Einheimischen von dem Tourismus leben. Ich war auch oft sehr großzügig und gab mehr, wenn ich ein gutes Gefühl empfand.

Aber was ich nicht verstehen und nicht tolerieren kann, wenn Menschen einen ins Gesicht lügen, weil Geld einem wichtiger ist, als das Wohlbefinden anderer!

Leider musste ich diese Erfahrung machen, um daraus zu lernen. Wenn ich je nochmal nach Bali reisen sollte, dann wird alles anders gemacht….

Und wie haben wir raugefunden, das wir überall zu viel bezahlt hatten?

Nachdem wir von den Inseln zurück kamen, checkten wir in das erste Hotel ein. Dort hatte es uns sehr gefallen…Eigentlich wollten wir in den paar Tagen uns den Affenwald von „Ubud“ anschauen, aber wir hatten von Bali echt genug…Somit hatten wir Zeit für uns und auch neue Bekanntschaften zu schließen. Eine nette Lady hatte uns dann über alles aufgeklärt…die Preise, wie und warum Touristen mehr bezahlen…Sie erzählte uns einfach alles und wir waren echt geschockt.

Nunja, wir sind bestimmt nicht die einzigen, denen sowas widerfahren ist.  Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag, denjenigen  helfen, die ebenfalls das erste mal nach Bali reisen.

In meinem nächsten Beitrag werde ich euch noch ein paar Tipps und Tricks verraten, wie man nicht so viele Fehler beget, Geld und Nerven spart.

Seit gespannt….

 

Eure Lena 🙂

 

 

Wonderland Familie

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Wo ist die Zeit nur hin? 5 Monate lebte ich in einer Farm-Wg! Es war schon eine neue Erfahrung für mich mit so viel verschiedenen Charakteren zusammen zu leben. Ich genoss die Zeit sehr, wir erlebten viele schöne Momente! Die Farm wurde zu meinem zu Hause und die Menschen zu meiner Familie!

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Mehr als 3 Monate pflückte ich Bohnen. Ich liebte die Bohnen und zur gleicher Zeit hasste ich die Bohnen. Ich dachte, diese Beziehung würde niemals enden…

Doch unsere Beziehung ging in die Brüche und ich musste mir eine andere Arbeit suchen. Glücklicherweise fand ich auch kurz darauf eine neue Arbeitsstelle und werde nach meinem Urlaub die Farm verlassen!

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Ich werde mit einem lachenden und einen weinenden Auge gehen…

Ich erlebte Hoch und Tiefpunkte, lachte..weinte und arbeitete sehr hart!

Meine Farm Familie war immer für mich da, wir halfen uns immer gegenseitig und es ist ein wunderschönes Gefühl!

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Menschen die man vorher nicht kennt, werden zu wahren Freunden!

Nunja, aber irgendwann ist die Zeit gekommen…sich zu verabschieden!

Wir gingen an meinem letzten Tag, auf einpaar Bier in den Pub…Alle brachten mich zum Bus, umarmten mich sehr innig und ich wurde traurig…

Es war eine wunderschöne Zeit und diese ist tief in meinem Herzen eingebrannt!

Ich danke euch für alles,  meine Wonderland Familie 😘❤

 

Manchmal geschehen kleine Wunder

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Wenn man nichts erwartet, wird man nicht Enttäuscht….richtig?

Seit dem ich in Australien bin, habe ich keine Erwartungen mehr oder habe große Pläne. Ich lasse alles auf mich zu kommen!

Wenn kleine Wunder passieren, dann ist es wie Magie. Unglaublich und nicht zu fassen.

Gestern war so ein Tag.

Es war irgendwie mein Glücktstag. Mein Boss fragte mich zwei Tage bevor, ob ich nach meinem Urlaub zurück kommen möchte. Und gestern sagte mir mein Manager vom Caravanpark, dass sie zwei Tage in Urlaub fährt. In dieser Zeit schmeiße ich den Laden *hihi*. Ich darf zwar noch keine Buchungen annehmen. Aber das kommt noch, sobald ich wieder da bin, werde ich überall eingewiesen. Sie meinte nur, das wäre ein kleiner Vorgeschmack, was mich erwartet wenn ich wieder komme.

Das ist eine große Verantwortung, anscheinend mögen sie mich und meine Arbeit.

 

So…Und was kommt jetzt noch?

Ich habe ja versprochen, euch auf dem laufenden zu halten wegen meinem Franzosen.

Als er los zog, meldete er sich ständig. Ganz egal, ob er keinen richtigen Empfang hatte. Nur um mir zu sagen, wie sehr er mich vermisst.

Nicht destotrotz ist es schwer den Kontakt aufrecht zu erhalten bei diesen Distanzen!

Somit beschlossen wir den Kontakt abzubrechen!

Zwei Wochen verstrichen, ich dachte nicht mehr so oft an ihn. Ich saß gestern mit meiner Freundin draußen und rauchten eine, plötzlich klingelte mein Handy. Er rief mich an und ich starrte für einige sekunden auf mein Telefon und wusste nicht, ob ich abnehme.

Er legte auf, ich rief zurück. Er erzählte mir seine Reise und fragte was bei mir so neues gibt…

Nachdem, erzählte er mir wie sehr er mich vermisst, wie oft er an mich denkt und das er nach einer Lösung suchen möchte, um mit mir zusammen sein zu können!

Darüber werden wir reden, wenn wir uns nächstes Jahr wiedersehen!

Mal sehen, ob diese „Summerlove“ ein Happy End hat.

Ich halte euch auf dem laufen den

 

 

 

 

 

Liebe auf Reisen

IMG_20170413_223111_342Wie war das  mit dem loslassen nochmal?!?…..

Es ist immer erstaunlich, wie schnell Menschen einen ans Herz wachsen können. Man verbringt einige Monate zusammen. Lebt, teilt Geschichten und Erlebnisse zusammen…Es entstehen Freundschaften und dennoch muss man irgendwann Abschied nehmen! Jeder von uns hat seine eigenen Pläne und man weiß nicht, ob sich die Wege wieder kreuzen!

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Es ist nicht immer einfach, wenn besondere Menschen weiterreisen und sicherlich bin ich immer traurig darüber!

Seitdem ich in Australien bin, weiß ich…man kann nichts planen! Australien ist zeitlos und es ist kein Tag wie der andere!

Ich hätte niemals gedacht, dass ich einen wundervollen Mann kennenlerne…Der zwei Monate auf meiner Seite sein wird!

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Es geschah unerwartet…Ich lernte meinen Franzosen kennen und wir wussten von Anfang an, dass wir nur solange zusammen sein werden….Bis einer von uns beiden Carnarvon verlässt. Wir wussten, unsere Zeit ist begrenzt…Das war eine neue Erfahrung für mich.

…und wie sagt man so schön…?!?

Der Anfang ist immer schwer *haha*…Ihr könnt ja bestimmt ahnen…Warum?!? Es fiel mir immer noch schwer, Menschen zu vertrauen und erst Recht wieder einen Menschen so nah sein zu können. Wir sprachen echt viel und es war nicht immer einfach, wenn man sich in Englisch unterhielt!

Aber eins wusste ich…Er will mich, egal wie schwer der Anfang auch für ihn war. Denn er stieß ständig gegen eine Wand!

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie romantisch Franzosen sein können!

Wir beschenkten uns nie oder er brachte mir Blumen mit (so wie ich es eigentlich aus Deutschland gewohnt war). Es waren immer die kleinen Gesten, die mir ständig ein lächeln ins Gesicht zaubern ließen!

Seitdem ich in Australien bin, habe ich gelernt, nur mit wenigen Dingen glücklich zu sein. Ich brauche keinen Fernseher, ein Bett, gemachte Nägel und Haare oder Makeup!

Ganz natürlich, ganz ich selbst sein!

Das strahlte ich auch aus und es gefiel meinen Franzosen sehr.

Ich kann mich noch ganz gut an das erste Date erinnern. Ich machte mich seit langem wieder schick…Er kam von Arbeit, stieg aus dem Auto und konnte nicht  aufhören zu grinsen! Seine Augen funkelten und strahlten…das war echt schön *lach*.

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Als wir nach unserem Date wieder zurück auf der Farm waren, fragte ich ihn…warum er denn die ganze Zeit so grinste…Er meinte nur, dass er so glücklich ist, eine wunderschöne Frau an seiner Seite zu haben…und das sagte er mir so oft, sogar auf französisch. Omg…Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schön Komplimente auf französisch klingen *hihi*

Er nannte mich immer „ma cherie“ oder „mon amor“ 😍.

Wir erlebten in dieser kurzen Zeit, wundervolle Momente zusammen.

Zum Beispiel:  Coral Bay…Wir sind zum campen mitten im nirgendwo rausgefahren. Wir lagen in meinem Auto und sahen den wunderschönen Sternenhimmel, hörten die passende Musik und genossen den Augenblick! Ich hatte Gänsehaut und dieser Moment ist ganz Tief in meinem Herzen eingebrannt!

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Perth: Er wollte unbedingt Zeit mit mir verbringen und wir fuhren für einpaar Tage nach Perth. Es war traumhaft und er öffnete mir die Augen!

Als wir wieder zurück waren, hatten wir sehr intensive Wochen..Bevor er heute Carnarvon verließ!

Es war sehr hart für uns, sich zu verabschieden…Wir sehen uns zwar im Januar wieder für einpaar Wochen..Dann fliegt er zurück nach Frankreich und danach möchte er nach Kanada!

Vor einpaar Tagen sprachen wir darüber, als wir am Anfang darüber lachten wegen den Gefühlen und wir wussten, dass wir nur für die Zeit in Carnarvon zusammen sein werden…und nun…Wochen später…fühlen wir etwas füreinander…

Aber ob das wirklich Liebe ist?!?

In dieser kurzen Zeit? Und man weiß nicht, ob man sich jemals nochmal wieder sieht?

Wir nehmen es so wie es kommt, wir werden sehen, ob wir den Kontakt aufrecht erhalten können.

….und, ob wir uns wirklich wieder sehen…

Drei Monate sind eine lange Zeit und wer weiß, was noch kommt!

Wir beide wissen, es war eine wunderschöne Zeit zusammen und werden es niemals vergessen können.

Das ist normal, wenn man reist! Und ich bin froh und glücklich…Auch diese Erfahrung sammeln zu können 🙂

 

Ich halte euch auf dem laufenden.

Love and kisses

Eure Lena 😘

Was bisher geschah?!?

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Ich sitze gerade in einem Pub und trinke ein Bier. Genieße die Aussicht und die Ruhe. Ich habe endlich Zeit für mich und lasse meinen Gedanken freien Lauf.

Ich bin in Perth für ein paar Tage, weil ich mir mein Tattoo machen ließ, morgen geht’s wieder zurück nach Carnarvon. Am Mittwoch beginnt meine neue Arbeit. Ich werde in dem Caravanpark arbeiten, wo ich Monate zuvor gelebt hatte.

Aber von Anfang an…

Ihr wisst ja, dass ich schon sehr lange in Carnarvon bin. Warum? Fragt sich der ein oder andere?!? Nun ja…ganz einfach…Als wir hier Mitte März ankamen, ging alles schief. Ich musste von null anfangen. Hatte kaum Geld, kein Auto, kein Job! Ich hatte Monate kein Glück, aber irgendwann endet ja jede Pechsträhne!

In dieser Zeit lernte ich Freunde fürs Leben kennen und es ging endlich Berg auf! Ich zog auf eine Farm, hatte endlich Arbeit, konnte wieder anfangen zu arbeiten, durch einen Zufall konnte ich von einem deutschen backpacker ein neues Auto kaufen…

Haha…Ihr wisst gar nicht, wie ich mich am Anfang angestellt hatte mit meinem neuen Auto. Als ob ich noch niemals in meinem Leben Auto gefahren bin. Hatte sowas von Angst, auf der linken Straßenseite zu fahren.

Ich bin sogar nach einpaar Tagen meine ersten 240km nach Coral Bay gefahren!

Jetzt? Fahre ich ohne nachzudenken, mit lauter Musik durch Carnarvon *haha*

Musik…haha…Das Thema Musik, wurde in Australien noch wichtiger für mich. Es geht einfach nicht ohne…ganz egal ob auf Arbeit, im Auto, wenn ich einen schlechten Tag auf Arbeit hatte oder einfach beim kochen. Meine Arbeitskollegen lachen, wenn ich einfach aufspringe und tanze, weil ich ein geiles Lied höre!

Ich bin bei allen schon als Musik verrückte  Tänzerin bekannt *lach*

Ich arbeitete für 3 Monate für den selben Farmer und fand Freunde fürs Leben. Es ist schon merkwürdig, man sieht sich jeden Tag 24h und schmiegt sogar gemeinsam Pläne. Mein Tanz Ehemann bleibt sogar extra für mich länger in Carnarvon und wir reisen dann gemeinsam wieder zu Perth. Verbringen hier für paar Tage schöne Zeit, bis ich in den Urlaub fliege. Genauso möchte er nicht, dass ich Weihnachten alleine  verbringe…Somit hat er mich zu seinem Freund nach Perth eingeladen.

Ich kenne hier nun so viele Menschen und Farmer, dass ich jetzt nicht mal ein Tag ohne Arbeit bin. Zum Beispiel habe ich einen Freund aus Tonga, er meinte…Ich könne ihn immer anrufen und bekomme einen Job. 

Nun…Weil die neue Stelle in einem Caravanpark frei wird und ich jeden dort kenne, fange ich dort sofort am Mittwoch an. Ich musste nicht mal eine Bewerbung schreiben.

Und wenn ich nach dem Urlaub wieder komme, bin ich Manager auf einer Mango Farm und darf mein eigenes Team zusammen stellen.

Ihr könnt gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin.

Und…Ich werde versuchen, einen Sponsor zu finden, um länger in Australien zu bleiben!

So…Ich bestelle mir gleich noch ein zweites Bier, bevor ich mit „Uber“ zurück zu meiner Unterkunft, die ich über „AirBnB“ gebucht hatte.

Lach…Ich fühle mich nicht mal merkwürdig, hier alleine zu sitzen und die Ruhe zu genießen! Das wäre vor einer Weile nicht zu denken gewesen…Ich war ständig umgeben von Menschen…Ich war niemals allein…

Seitdem ich in Australien bin, bin ich stärker geworden, ruhiger…freier…

Ich liebe das Leben, was ich jetzt führe und genieße jede Sekunde!

love and kisses

Eure Lena 😘

Ein Jahr in Australien

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Der Beitrag kommt etwas spät, ich weiß *lach*…Denn am 06.08.2017 war mein Jahrestag.

Es kommt mir so vor, als wäre es erst gestern, dass ich meinen Koffer packte und nach Australien reiste.

Wo ist nur die Zeit hin? *lach*

Doch in diesem Jahr hat sich einiges verändert…Ich habe mich verändert!

Wenn ich zurück denke, an die ersten Wochen in Australien…Mein Englisch war so schlecht…Ich fühlte mich unwohl und hatte immer Angst, wenn ich etwas organisieren musste.

Jetzt…Ein Jahr später, mein Englisch ist viel besser geworden und mit Leichtigkeit kann ich alles erledigen. Ganz egal was es ist, als wäre es die Normalste Sache der Welt.

….und ich fange an Australien echt zu mögen…Das Wetter, die Menschen, Bekanntschaften oder auch neue Freunde kennenzulernen!

Immer der Sonne entgegen und stets ein lächeln  im Gesicht.

Ich liebe es lange Distanzen zu fahren, mit lauter Musik und neue Orte zu entdecken!

Genauso, unter einem wunderschönen Sternenhimmel tanzen, Sternschnuppen zählen und mit besonderen Menschen über Abenteuer reden.

Mein Horizont hat sich erweitert und ich spüre mit jedem neuen Abenteuer mehr Leichtigkeit…mehr Freiheit

Ganz ehrlich, ich kann euch nicht einmal sagen, ob ich zurück kehren werde!

Zu sehr liebe ich mein jetziges Leben, zu sehr liebe ich die Sonne, das Meer und das Gefühl der vollkommenen Freiheit.

Ein Jahr länger in Australien, heißt ein Jahr länger neue Orte…Neue Menschen  die ich kennenlernen werde, noch mehr Abenteuer die ich erleben werde. Zumal ich jetzt auch alleine reise und alles selber entscheiden kann, wohin ich als nächstes reise und überhaupt!

Ich freue mich sehr darauf 🙂

…und halte euch auf dem laufenden!

Love and kisses

Eure Lena 😘

Visum für Australien beantragen

Hallöchen meine lieben 🙂

Nach meinem letzten Beitrag wollten einige wissen, wie man ein Visum für Australien beantragen kann.

Los geht’s 🙂

 

Voraussetzungen:

* 18-30 Jahre (Beantragung bis einen Tag vor dem 31. Geburtstag möglich). Die Australische Regierung will die Altersbegrenzung auf 35 Jahre anheben. Wann genau die Änderung vorgenommen wird , steht noch nicht fest. Tipp: regelmäßig die Goverment Seite prüfen! 

*Visum muss außerhalb von Australien beantragt werden

Was brauche ich?

*min. 5000 AU$ (ca. 3300 €) + kosten für ein Rückflugticket, wenn man nur mit einem One-Way-Ticket einreist. (Kontoauszug reicht) –>Ich wurde zum Glück nicht geprüft, denn ich bin mit ca. 2000€ eingereist. Ich habe auch nur von wenigen gehört, die kontrolliert wurden. Seit aber trotzdem vorsichtig und habt genügend Geld auf dem Konto.

Trick: lasst euch von Freunden oder Eltern das gebrauchte Geld überweisen, druckt den Kontoauszug aus und überweist das geborgte  Geld wieder zurück…Schwupp…Problem gelöst 🙂

*Reisepass: sollte bei der Einreise min. 6 Monate gültig sein

*Auslandskrankenversicherung

* Kosten fürs Visum: 420 AU$ (ca. 330€)

Was darf ich mit meinem Visum?

* nach Bewilligung der Visum kannst du innerhalb von 12 Monaten einreisen

*natürlich 12 Monate bleiben, arbeiten (davon max. 6 Monate für einen Arbeitgeber), ein und ausreisen so oft du möchtest

*max. 4 Monate ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren

Wie beantrage ich das Visum?

Visum kann online oder per Post beantragt werden (per Post würde ich euch nicht empfehlen)

Beantragung:

ERSTE VISUM: (online)

1. Schritt: erstelle einen „ImmiAccount“

2. Schritt: Geh auf die Seite: „Australian Goverment,  Department of Immigration and Border Protection“ (Working Holiday Visa 417)

3. Schritt: Fülle aus:

* Personal details

*Critical data confirmation

*Personal details (continued)

*Residentiel adress details

*Additional contact details

*Health declarations (8x „nein“ wählen) wichtig:

–> ob du Deutschland in den letzten 5 Jahren verlassen hast

–> ob du länger als 3 Monate in einem anderen Land gelebt hast

***wenn ja, musst du definitiv einen Gesundheitstest durchführen lassen, bevor du nach Australien einreisen darfst (Dieser kostet ungefähr 200-300€)

***wenn nicht, ist normalerweise kein Gesundheitstest erforderlich

*Character declarations: (17x „nein“ wählen

*Declaration (13x „ja“ wählen)

Ließ alles sorgfältig nochmal durch!!

4. Schritt: Bezahlung

Das wars 🙂

DAS ZWEITE VISUM:

*genau die selben Fragen, wie beim ersten Visum

–> hier wird aber sichergestellt, dass du die 88 Tage auf einer Farm gearbeitet hast.

* die ABN ist hier sehr wichtig….lest dazu meinen  vorherigen Beitrag!

Schwupp die Wupp…So einfach ist das 🙂

 

Falls ihr euch für Australien entscheiden solltet…Ihr werdet es nicht bereuen 🙂

 

Viele liebe Grüße

Eure Lena 😘

Mein zweites Visum

Ich kann es immer noch nicht glauben, ein Jahr länger kann ich durch Australien reisen. Ein Jahr länger neue Bekanntschaften schließen, mit ihnen Abenteuer erleben.

Viele fragen sich jetzt bestimmt, wie ist es möglich noch ein Jahr länger in Australien bleiben zu können?

Zuallererst braucht man die besagten 88 Tage, dazu muss man auf einer Farm arbeiten. Die Farmer füllen dann ein Formblatt aus. Ganz wichtig sind natürlich die Tage, die ABN (Australien Business Number) und PaySlips (als Nachweis).

Sobald man seine 88 Tage gesammelt hat, kann es auch gleich los gehen. *hihi*

Aber wie? 

Es gibt 2 Möglichkeiten: übers Internet oder per Post.

Ich  habe mein Visum online beantragt. Dazu braucht man einen „ImmiAccount“ und dann kann es auch los gehen. Im Grunde genommen sind es (fast) die selben Fragen, wie beim ersten Visum. Nur hier wird nach den 88 Tagen gefragt. Das einzige was ich hier brauchte war  die ABN und von wann bis wann ich dort gearbeitet hatte. Zum Schluss wird das Visum bezahlt (genauso viel wie das erste) und das wars!

Wenn man per Post seinen Visum beantragt, muss man alle Papiere mitschicken.

Von vielen hatte ich gehört, dass wenn man per Post sein Visum beantragt die Bearbeitungszeit viel länger ist. Einige warteten über Monate, für diese Zeit wird ein Überbrückungsvisum gestellt.

Bei mir ging es ganz schnell *lach*

Ich erhielt zwei emails….in der ersten befand sich mein Antrag auf das Visum und das ich warten müsste. Die zweite email bzw. den Anhang von der Mail hatte ich nicht geöffnet. (Wozu auch, es hieß ja das ich warten muss *lach*)

Zehn Tage später saßen wir alle am Tisch und unterhielten uns über das zweite Visum. Einige mussten sich einen Gesundheitstest unterziehen. Da bekam ich Angst, denn es waren locker 600$. Somit checkte ich meine emails nochmal und mein ImmiAccount (dort kann man nachverfolgen, wie der Stand ist)….

Mein ImmiAccount sagte mir, mein Visum wurde genehmigt…Ich öffnete den Anhang meiner zweiten Mail und tadaaaa…MEIN VISUM!!!!

Ich konnte es garnicht glauben, ich rannte in die Farmküche und fragte meine Mädels…wie kann das sein, das mein Visum in wenigen Minuten genehmigt wurde?!?

Diese meinten nur…das ich einfach nur Glück hatte *riesen Freude und rumgeschrei* (könnt euch das sicher vorstellen, ich bin wie so ein Flummi durch die Küche gesprungen)

Das ist typisch ich…wieso ich nicht den Anhang meiner zweiten Mail geöffnet hatte? *lach*

 

Ich bin wohl eine der glücklichen, bei denen es schnell ging (Australien liebt mich halt *lach*).

Ich kann es eigentlich immer noch nicht fassen. Ein Jahr länger!!! *Hammer* *hihi*

Liebe Grüße

Eure Lena 😘

Eure Fragen, meine Antworten

Hallo meine lieben.

Mein Jahr neigt sich dem Ende und mir werden seit Wochen einige Fragen gestellt. Damit ich nicht immer jeden einen halben Roman schreiben muss. Werde ich einfach einen Beitrag verfassen, mit euren Fragen und meinen Antworten.

Los geht’s:

1.) Alle werden sesshaft und ich? 

Und ich reise um die Welt *lach*. Schon irgendwie merkwürdig, das mehr Freunde von mir  Häuser kaufen, heiraten oder Kinder auf die Welt bringen.

Wenn ich ehrlich bin, war das früher auch ein Wunsch. Aber im Leben läuft nicht immer alles nach Plan und alles geschieht aus einem bestimmten Grund.

Nachdem ich erfolgreich meine Ausbildung und anschließend mein Abitur absolviert habe, hätte ich danach studieren können. Ich entschied mich für Australien. Warum? Australien war schon lange mein Wunsch, den ich vor mir hin und her schob. Ich hatte nie den Mut, erst recht nicht alleine, los zu ziehen. Ich war im Alltag gefangen und war nur noch eine leere Hülle, die nur noch funktionierte. Nichts und niemand konnte mich glücklich stimmen. Ich zog irgendwann die Leine, denn ich brauchte eine Veränderung. Ich entschloss alles auf eine Karte zu setzen! Ich kündigte meine Wohnung, verkaufte mein Auto und meine Möbel. Ließ meine Familie, Freunde und einen tollen Mann zurück von erfüllte meinen Traum!

Ich sah in meinem Leben das erste mal ein Meer und spazierte beim wunderschönen Wetter am Strand entlang. Dieses Gefühl kann ich euch gar nicht in Worte fassen. Aber eins kann ich sagen, ich fühlte mich das erste mal, nach langer Zeit  lebendig.

Nun bin ich schon seit fast einem Jahr in Australien und hatte viele Erlebnisse dieser Art. Ich wuchs über mich hinaus und lernte mich von einer anderen Seite kennen.

Vielleicht war es der Alltag, die Zukunftsängste oder der goldene Käfig…weshalb ich zum Zombi wurde….Heute weiß ich, es ist nicht wichtig, den perfekten Partner zu finden, heiraten oder Kinder auf die Welt bringen! Ich denke nicht mehr an meine Zukunft, ich lasse es geschehen…

Das wichtigste ist, das man glücklich ist. Seine Träume erfüllt und immer an sich glaubt.

Also meine lieben…befreit euch aus dem goldenen Käfig und lebt!

 

2.) Hast du einen Freund? 

Nein, ich habe keinen Freund. Sicherlich traf ich den ein oder anderen Franzosen, Engländer oder Australier den ich gut fand. Aber mich muss ein Mann umwerfen, dann würde ich mich auch verlieben.

 

3.) Kommst du wieder? Was sind deine Pläne? 

Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht *lach*. Ich plane nichts mehr, es kommt eh alles anders. Erst recht in Australien, hier ist kein Tag gleich.

Ich kann euch aber meine Wünsche, Vorstellungen und Ziele nennen 🙂

Also…Ich werde am Wochenende mein zweites Visum für Australien beantragen. Damit kann ich noch ein Jahr länger reisen. Ich bleibe wahrscheinlich bis ende des Jahres in Carnarvon, um zu arbeiten. Denn im Oktober möchte ich meinen besten Freund in Indonesien treffen und zwei Wochen mit ihm reisen. Die restlichen zwei Wochen würde ich gerne nach Asien (Kambodscha, Laos, Vietnam, Myanmar). Danach noch 2 Monate arbeiten und im Januar besucht mich ein Freund aus Deutschland. Gemeinsam werden wir 3 Wochen reisen. Der Rest steht noch offen…Ich würde gerne noch nach Neuseeland. Aber es ist noch viel Zeit, bis dahin.

Erst danach würde ich nach Deutschland fliegen. Bloß ob ich bleibe oder weiter reise, weiß ich jetzt noch nicht *hihi*.

 

4.) Hast du nicht Angst alleine zu reisen? 

Ich hatte ja eine Weile Zeit, bevor mein Travelbuddy zurück nach Deutschland flog, mich damit auseinander zu setzten.

Vor einem Jahr hätte ich mir das nicht zugetraut. Es hat sich aber viel verändert. Bisher bin ich garnicht alleine *lach*. Trotz alldem kann ich selbst entscheiden, wie meine eigene Reise weiter gehen soll. Das Gefühl einer vollkommen Freiheit ist der Wahnsinn.

Aber keine Angst, ich passe schon auf mich auf. 🙂

 

5.) Was machst du, wenn du wieder kommst? Wohnung? Auto? Job? Studium?

Uff…Das sind gute Fragen *lach* …Auch hier weiß ich es nicht. Ich möchte mich damit jetzt noch nicht auseinander setzen. Ich werde sehen, wenn und wann ich nach Deutschland zurück kehre. Ich werde einfach meinem Herzen folgen!

 

So meine lieben, mehr fällt mir gerade nicht. Wenn trotzdem noch einige Fragen offenen stehen, könnt ihr mich natürlich wieder kontaktieren.

Ich drücke euch, eure Lena 😘